Die Feuerwache in Essen Kray liegt an der Ottostraße 60 in 45307 Essen (Karte). Neben der Freiwilligen Feuerwehr wird die Wache auch von den Angehörigen der Berufsfeuerwehr Essen benutzt.
Die Feuerwache in Kray wird, wie alle anderen Feuerwachen auch, nicht nur zur Unterstellung von Fahrzeugen benutzt. Sie ist auch Materiallager, Werkstätte, Schulungs- und Übungsstätte und natürlich auch Aufenthaltsort.

Wache
 
Unser Aufenthaltsraum muß gleichzeitig noch als Unterrichtsraum und Besprechungsraum auch für die Jugendfeuerwehr herhalten. Die Größe dieses Raumes von nicht ganz 21 Quadratmetern lässt erahnen, wie beengt hier Unterrichte und Schulungen für die aktiven Kameraden durchzuführen sind. Die gesamte Ausrüstung inclusive Videobeamer, Overheadprojektor, Leinwand und selbst die Schultafel des Schulungsraumes wurde in Eigeninitiative von den Kameraden der FF Kray aus der eigenen Geldbörse angeschafft.
 
Die Fahrzeughalle muss neben der Unterstellung des Feuerwehrfahrzeugs für viele andere Zwecke herhalten. Neben dem Bekleidungslager der Jugendfeuerwehr und den Einsatzuniformen der aktiven Kameraden sind unsere kleine, selbst beschaffte Werkstatt, die feuerwehrtechnisch erforderliche Zusatzausrüstung und unser Techniklager hier untergebracht.
 
Die sanitären Räumlichkeiten sehen durch unsere Pflege und eigenhändige Reperaturen zwar sehr ansehnlich aus, doch erfüllen sie leider nur zum Teil ihren Zweck. Nur eine Toilettenkabine nebst zwei Urinalen, zwei nicht abgetrennte Duschen ohne entsprechend abgetrennte Umkleidezone erfordern von den Feuerwehrleuten, von den Kindern der Jugendfeuerwehr und von unseren Gästen ein hohes Maß an Disziplin und gegenseitiger Rücksichtnahme. Eine erforderliche geschlechterspezifische Trennung ist zwar durch den nachträglichen Einbau einer Damentoilette in der Fahrzeughalle hergestellt, doch kann das nur kein dauerhafter Zustand sein.
 
Für unser zweites Feuerwehrfahrzeug konnten wir im Jahr 1980, Dank einer Materialspende der Holzhandelsfirma Eichemer und Stab und aus unserer “Kameradschaftskasse”, eine provisorische Unterstellmöglichkeit errichten die bis heute Bestand hat. Der Zahn der Zeit konnte zwar über viele Jahre von diesem Holzanbau ferngehalten werden, doch leider werden die erforderlichen Pflegearbeiten immer umfangreicher und sind mittlerweile sehr Arbeitsintensiv geworden.
 
Im eigentlich dafür vorgesehenen Aufenthaltsraum (mittlerweile Schulungs.- und Besprechungsraum) ist kein Platz für Besuchergruppen, Einsatznachbesprechungen und natürlich auch die Kameradschaftspflege vorhanden. Was vor Jahren eine provisorische Unterkunft war, wurde im Laufe der Zeit durch unsere Mitglieder zu einem ansehnlichen Aufenthaltsraum ausgebaut.